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Archive for September 2007

Konstantin der Große

Ein Mann mit Visionen

Beim Kampf um die Macht setzt Konstantin auf göttliche Hilfe

Anfang des 4. nachchristlichen Jahrhunderts wurde das Römische Reich von vier Kaisern gleichzeitig regiert – eine komplizierte Konstellation, die Konstantin ändern wollte. Sein Ziel: die Einigung des Reiches unter seiner alleinigen Herrschaft.

Konstantin war ein religiöser Mensch. Eine besonders innige Beziehung schien er zum römischen Sonnengott Sol zu haben. Im Jahr 310 soll ihm einem namentlich nicht bekannten Lobredner seiner Zeit zufolge auch der Gott Apollo in Begleitung der Siegesgöttin erschienen sein und ihm eine 30-jährige Herrschaftszeit prophezeit haben. Eine ähnliche Erscheinung will er auch zwei Jahre später gehabt haben – vor einer seiner wichtigsten Schlachten, diesmal jedoch ein christliches Zeichen. Ob es sich dabei um einen Meteoriten-Einschlag, ein Wetterphänomen oder tatsächlich um ein Flammenkreuz oder ähnliches gehandelt hat, ist nicht belegt.

Am 27. Oktober 312 war Konstantin mit seinen Truppen Richtung Rom unterwegs. Von nun an nahm die Geschichte eine weltpolitisch bedeutsame Wendung.

Der Machtpolitiker Konstantin hatte die Kraft der christlichen Kirche erkannt und durch die Förderung des Christentums die Welt verändert. Über seinen persönlichen Glauben streiten die Experten bis heute. In dieser Hinsicht bleibt er schwer fassbar, nicht zuletzt wegen der sehr einseitig pro-konstantinischen Färbung der vorhandenen Quellen aus christlichen Chronistenfedern.

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Das große byzantinische Palastmosaik in Istanbul, eines der Meisterwerke spätantiker Mosaikenkunst, ist nach fünfzehnjähriger Forschungs-, Restaurierungs- und Konservierungsarbeit ab 1. Dezember 1997 der Öffentlichkeit zugänglich.  

Das Mosaik, das durch britische Archäologen bereits vor dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, gilt als eine der bedeutendsten archäologischen Entdeckungen dieses Jahrhunderts. Es bildete den Schmuckfußboden im Peristylhof einer Palastaula und bedeckte einst eine Fläche von 1872 m2. Von dem in der Zeit Kaiser Justinians I. (527-565 n. Chr.) im Zuge einer Vergrößerung und Neugestaltung des Palastbezirks in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts n.Chr. geschaffenen Kunstwerks sind zwar nur mehr rund 250 m2 erhalten, dennoch bietet das Mosaik eine eindrucksvolle Vorstellung byzantinischer Palastausstattung. Das erhaltene Bildrepertoire zeigt Szenen des menschlichen Lebens, der Mythologie und der Tierwelt. Zu den figürlichen Bildmotiven kommen landschaftliche, botanische und architektonische Elemente. Heute können noch 90 verschiedene Bildthemen mit etwa 150 Menschen- und Tiergestalten gezählt werden.  

Sehr hochwertige Werkstoffe wie Kalksteinwürfel, Terrakotta, Glaswürfel und Halbedelsteine mit einem vielfältigen Farbenspektrum wurden für die Herstellung des Mosaiks verwendet. Bei einer Kantenlänge der Mosaikwürfel von fünf Millimeter ergibt sich, daß pro Quadratmeter rund 40.000 Steinchen versetzt worden sein mußten, bei der ursprünglichen Gesamtfläche mußten demnach insgesamt 75 bis 80 Millionen Mosaikwürfel verarbeitet worden sein.  

Um schließlich eine adäquate museologische Präsentation zu gewährleisten, wurde ein moderner Schutzbau errichtet. Die Bildfragmente und kleineren zusammenhängenden Mosaikteile aus der Südwest- und Nordwesthalle des Peristylhofes im Ausmaß von 70 m2 werden nun, in Zementmörtelplatten gegossen, an den Wänden dieses Museums präsentiert. Die in der Nordosthalle des Hofes erhalten gebliebene zusammenhängende Fläche von 170 bis 180 m2 kann nach der gelungenen Konservierung wieder in situ besichtigt werden.

Büyük Saray Müzesi

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Büyük Saray’ın Mozaikleri 

MS 6. yüzyıl’da İmparator 1. Justinyanus’un yaşamış olduğu Büyük Saray bunlar arasında hem en ihtişamlısı, hem de içinde barındırdığı döneminin en nadide mozaikleri ile de dünya çapında bir öneme sahip. 40.000 parça mozaik 1870 metrekare’lik bir yüzeyde biraraya getirilerek Bizans döneminin günlük hayatı ve mitolojik figürler ve olaylar adeta bir halı gibi nakşedilmiş.  Osmanlı kent dokusunun altında kalan, bu yerin metrelerce altındaki yapı çok uzun süre devam eden kazı ve onarım çalışmaları sonrasında 1997 yılında müze olarak ziyaretçilere açılmış.

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