Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Dezember 2007

Kappadokien

kapadokya-1.jpg  Kappadokien    kapadokya-3.jpg (Einige Aufnahmen mit Nokia N72)

Kappadokien (auch Kappadozien) ist eine Landschaft in Zentralanatolien in der Türkei. Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlich die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Weiterhin sehr bekannt sind Ürgüp und Avanos. 

Der Name Kappadokien stammt vom dem altpersischen Katpatuka und bedeutet „Land der schönen Pferde“. Wer nach Kappadokien reisen will, der sollte mehr als 3 Tage für seinen Aufenthalt einplanen! Denn es gibt sehr viel in dieser faszinierenden Gegend zu sehen: unterirdische Städte, Höhlenkirchen, traumhafte Täler zum wandern, alte griechische und armenische Häuser und natürlich auch Bars, Discos und Restaurants und die natürliche Gastfreundschaft der Türken. 

Kappadokien galt in der Antike als eine wilde Gegend mit wilden Bewohnern. („Eine giftige Schlange biß einst einen Kappadokier, aber sie starb selbst, nachdem sie das giftige Blut gekostet hat.“ Anthologia Graecia 11. 237. )

Kappadokien lag an der berühmten Seidenstraße. Die dort lebenden Menschen wurden oft von vielen unterschiedlichen Aggressoren überfallen. Deshalb haben die Bewohner das weiche Tuffgestein ausgehöhlt, um sich darin zu verstecken. Es entstanden ganze unterirdische Städte, die heute noch zu sehen sind.

Advertisements

Read Full Post »