Aquädukt von Aspendos

Aspendos Aquaedukt 

Aquädukte zählen zu den eindrücklichsten Beweisen für das technische Können der römischen Kultur. Noch immer aber sind nicht alle Geheimnisse dieser komplexen Wasserleitungsanlagen gelöst. Römische Ingenieure hatten ein System von Aquädukten, Tunnels und Vorratsbecken gebaut, um Aspendos mit Wasser zu versorgen.Der römische Architekt und Autor Marcus Vitruvius Pollio hat das ausgetüftelte und längst zerstörte System der Wasserleitung im ersten vorchristlichen Jahrhundert beschrieben.

 Eine steinerne Wasserleitung mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern brachte das Wasser über einen Aquädukt von einem eineinhalb Kilometer entfernten Tal und sammelte es in einem Vorratstank, von dem aus die Stadt mit Wasser versorgt wurde. 

Auf dem Weg durch das Tal wurde die Wasserleitung durch zwei gewölbte Steintürme wieder ein kurzes Stück hinauf und dann wieder hinab geführt.  Auf diese Weise wurde die Fließgeschwindigkeit reduziert und ein mögliches Spritzen vermieden, das die Wasserversorgung hätte unterbrechen können. Nach den Beschreibungen des Vitruvius bestand der Erfolg des Siphonsystems zudem in so genannten „colliquiaria“ – ein Ausdruck im Latein, dessen Bedeutung verloren gegangen ist.Man glaubt, dass es sich dabei um etwa drei Zentimeter große Löcher handelt, die sich in einigen Blöcken der Leitung befanden.

Die Forscher führten Tests an einem Modell durch und kamen zu dem Schluss, dass die Löcher die Turbulenzen des fließenden Wassers reduziert haben – weil dadurch Wasser und Luft entweichen konnten. 

Zudem glauben sie, dass die Oberflächenbeschaffenheit der Wände des Leitungssystems eine zentrale Rolle gespielt haben. Wenn sie zu glatt gewesen wären, hätten sich große Wellen gebildet, sobald die Rohre geöffnet wurden. Umgekehrt hätte die Reibung einer zu rauen Oberfläche die Flussgeschwindigkeit reduziert.Die von den Römern verwendeten handgefertigten Steinblöcke seien ideal gewesen, meinen die Forscher. 

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Aspendos Su Kemeri 

Kuzeydeki dağlardan şehre su getiren bir kilometre uzunluğundaki bu kemerler dizisi olağanüstü bir mühendislik becerisini ortaya koyar ve eski çağlardan günümüze kalan nadir örneklerdendir.  Su, kaynağından 15 metre yüksekliğindeki kemerlerin üzerinde, oyulmuş taş bloklardan oluşan bir kanal aracılığıyla şehre getirilirdi.  Su, kemerin bitim noktasının her iki tarafında bulunan  30 metre yüksekliğindeki kulelerde biriktirilir ve buralardan şehre dağıtılırdı.  Aspendos’ta bulunan bir yazıt, su kemerinin Tiberius Claudius Italicus tarafından yaptırıldığını ve şehrin hizmetine sunulduğunu anlatır. Mimari özellikleri ve yapılış teknikleri,  su kemerinin M.S.II.yüzyılın ortalarına ait olduğunu göstermektedir.

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