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Posts Tagged ‘Altertum’

AMM (8)

Gott , verlangsam mich

Beruhige meinem Kopf, bring mein Herz zur Ruhe …
in der Unendlichkeit der Zeit , balanciere meine Hektik.
Im Chaos des Tages gib mir die Gelassenheit der in Ewigkeit lebenden Hügel.
Wasche meine Nerven und meine Muskelverspannungen weg, mit der Melodie die in meiner Erinnerung lebenden Flüsse.
Lass mir die faszinierende und heilende Kraft des Schlafes spüren …
Bring mir bei, die Kunst der augenblickliche Freuden zu leben.
Lehr mich, zu verlangsamen auf eine Blume zu blicken,  zu halten einen Hund oder einer Katze zu streicheln, ein paar Zeilen aus einem guten Buch zu lesen, um Fische zu fangen, in den Träumen zu tauchen …

Erinner mich jeden Tag an die Geschichte der Schildkröte und Kaninchen.
Erinner mich, dass der Sieger des Rennens nicht immer der Schnelläufer ist , dass es eine Menge wichtiger Dinge gibt, als die Geschwindigkeit des Lebens zu erhöhen…
Erlaube mir, nach oben über die Zweige der majestätischen Eiche zu schauen. Ich soll sehen, dass seine Grösse und Stärke von der langsamen und guten Wachstums abhängt.

Gott verlangsam mich und hilf mir, meine Wurzeln in Richtung der Werte der lebenden Erde senden. Hilf mir , damit ich reifer und robuster zu der Sterne meinem Schicksals steigen kann.

Und am wichtigsten von allem …

Gott ,
Gib mir den Mut, die Sachen, die ich ändern kann, zu ändern,
Die Geduld, um die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu dulden
Die Klugheit den Unterschied zwischen zwei Sachen zu wissen
Und gib mir Freunde, die mich von der Blindheit und Lügen der Liebe schützen …

( 2000 v.Chr.)

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"Kybele" im Hafen von Foça (10.Eylül.2012)...

„Kybele“ im Hafen von Foça  (10.Eylül.2012)…

Türkische Archäologen haben die Seefahrt der Antike wieder aufleben lassendes Projekt realisiert. “Kybele”, ein zweireihiger Ruderkriegsschiff, ein sog. Bireme, die auf der Grundlage originaler antiker Pläne nachgebaut wurde,  fuhr auf historischem Wege von Phokaia (Foça) auf seine geschichtsträchtige Reise nach Marseille.

 

Um 600 v.Chr. war Phokaia eine der bedeutendsten ionischen Städte der anatolischen Westküste, die zahlreiche Kolonien im Mittelmeerraum gründete, eine davon war Marseille. Bei dem Projekt “Izmir-Foça-Marseille, eine Reise in die Geschichte”, fuhr die “Kybele” am 07.06.2009 zu dem 1700 Seemeilen entfernte Marseille los. Nachdem das Schiff Griechenland hinter sich gelassen hatte, erreichte es einen Monat nach seiner Abreise italienische Gewässer und konnte nach 54 Tage direkten Kurs auf Marseille nehmen.

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Obsidian ist ein natürlich vorkommendes, vulkanisches Glas. Der Name leitet sich von dem Römer Obsius her, der in der Antike den ersten Obsidian von Äthiopien nach Rom gebracht haben soll. Obsidian entsteht bei rascher Abkühlung von Lava mit einem Massenanteil an Wasser von maximal 3–4 Prozent.

Weltweit sind bisher etwa 70 Fundorte bekannt. Wichtige Obsidianvorkommen sind unter anderem in Vorderasien

  • in der Nähe von Jerewan, Armenien
  • Hassan Dağ, Türkei
  • Ikizdere, Türkei
  • Nemrut Dağı, Türkei

Obsidian wurde wegen seiner großen Härte und des scharfen Bruchs seit frühester Zeit für Werkzeuge wie Keile, Klingen, Schaber und Bohrer benutzt. Obsidian konnte jedoch mit antiken Mitteln nicht geschmolzen oder gefärbt werden. In der hethitischen Großreichszeit wurden Gefäße aus Obsidian hergestellt. Im alten Rom wurde geschliffener und polierter Obsidian als Spiegel verwendet. Die Assyrer bezogen Obsidian unter anderem aus den Nairi-Ländern in der nordöstlichen Türkei. Unter Tiglat-pileser I. ist er als Tribut belegt.

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