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Posts Tagged ‘Osmanen’

Osmanli

Der Begriff Osmanen kommt von den Ahnherrn Osman, der auch dem Reich seinen Namen gab. Obwohl die 600-jährige Phase des anatolischen Gebiets als Osmanisches Reich benannt wird, wurde es selbst von den Osmanen “ Devlet-i Aliye – der erhabene Staat“ und erst ab 1876 amtlich “Devlet-i Osmaniye – der osmanische Staat“ bezeichnet.

Osmanen ist auch nicht der Begriff für das ganze Volk , da doch das Reich ein Vielvölkerstaat war und so jedes Volk sich mit seinen eigenen Volksnamen bezeichnete. Es war der Begriff der regierenden Familie und der Elite , die aus Pashas und Janitscharen bestand, die durch die sogenannte Knabenlese der unterworfenen christlichen Völker rekrutiert wurden.

Die Regenten betitelte man als Sultan und sie waren aus Herkunft einer Turkstammes , wobei doch nur der Osman I. aus seinem eigenen Stamm geheiratet hatte, seine Nachfolger immer fremde Frauen, darunter sehr beliebt slavische und westeuropäische Geschlechter.

Der letzte Sultan, Mehmed VI., und alle Angehörigen der Dynastie Osman verliesen das Land nach 1922. Sie nahmen den Familiennamen “Osmanoglu” an und ein Grossteil der Familienmitglieder leben heute noch im Ausland.

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Die ältesten echten Kuppeln mit Keilsteinen stammen aus der Zeit der Etrusker, Höhepunkte erreichte der Kuppelbau in der römischen Antike mit dem Pantheon in Rom und im byzantinischen Reich mit der Hagia Sophia.

In der islamischen Baukunst, in der die Hagia Sophia zum Prototyp der Moschee wurde, erreichte der Kuppelbau große Formenvielfalt.

Die Kuppel vermittelt uns die Vorstellung einer kosmischen Ordnung, dauerhaft wie das Himmelsgewölbe. Sie ist das metaphysische Zentrum des Raumes, der durch sie beschrieben wird.

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Während des Ersten Weltkriegs waren die Dardanellen aufgrund ihrer strategischen Lage Schauplatz der Schlacht von Gallipoli mit hohen Verlusten auf beiden Seiten – Osmanen und Briten. Der türkische Sieg von Gallipoli hatte weitreichende strategische Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Krieges. Mustafa Kemal Atatürk, leitete aus den Krieg seine Rolle als Volksheld und Retter der Türkei ab, die er später als erster Präsident der Türkei in eine westliche Ausrichtung führen sollte.

Die Schlacht von Gallipoli lieferte Stoff für mehrere Filme. Die australische Produktion „Gallipoli“ des Regisseurs Peter Weir von 1981 schilderte die Schicksale zweier ANZAC-Soldaten in der Schlacht (einer davon gespielt von Mel Gibson) und sorgte in Australien für eine Welle patriotischer und auch anti-britischer Gefühle.

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