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Mehter ist der osmanische Name für Musikkapellen, die hauptsächlich als Militärmusikkapellen und Repräsentationsensembles des Sultans und weiterer osmanischer Würdenträger sowie innerhalb von Zünften für die Öffentlichkeit tätig waren.

Im Sprachgebrauch des Abendlandes wurde die Musik der osmanischen mehterhane nun oft als “türkische Musik” bezeichnet. Da diese Musik nahezu stets im Gefolge der Elitetruppe der Janitscharen als deren Kriegsmusik oder Marschmusik wahrgenommen wurde, setzte sich dafür der Name Janitscharenmusik durch.

Die Begriffe türkische Musik und Janitscharenmusik treffen aber den eigentlichen Sachverhalt nicht. Dennoch wurde die vermeintliche Janitscharenmusik – und dabei besonders die Marschmusik der mehterhane – zu einem musikalischen Vorbild für die europäische Militärmusik und als ‚alla turca‘ auch für eine Modeströmung in der europäischen Kunstmusik des 18. und 19. Jahrhunderts.

SA

Die  Sultanahmet Cami in Istanbul wurde zwischen 1609 – 1616 unter der Herrschaft Sultan Ahmed I.  vom Schüler Sinans, Mehmet Ağa, erbaut. Sie ist heute, nach der Säkularisierung der Hagia Sophia, Istanbuls Hauptmoschee und einvollkommener Hauptwerk der osmanischen Architektur. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blauweißen Fliesen und Innenbemalerung.

Troia Grabung 2009

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Bei den Grabungen 2009 in Troia haben Archäologen der Universität Tübingen Teile eines Stadttores und Gräber aus der Bronzezeit freigelegt. Der Verteidigungsgraben, der die spätbronzezeitliche Stadt Troia VI um 1300 v. Chr. umschloss, ist nun auf über neunhundert Meter Länge nachgewiesen.

Die Suche nach der bronzezeitlichen Stadtbefestigung gestaltet sich im Südosten des Stadtgebietes besonders schwierig, weil sie hier mehr als drei Meter tief unter dem Schutt der hellenistischen und römischen Stadt Ilion liegt. Trotzdem konnte bereits im Vorjahr erneut ein Stück des Grabens freigelegt werden. Bereits damals waren die Wissenschaftler sicher, dass ein im ausgegrabenen Bereich gefundenes, scheinbares Ende des Grabens nur eine Unterbrechung im Bereich einer Toranlage war. In diesem Jahr gelang es, die Fortsetzung mit Hilfe von Bohrungen zu orten und anschließend auszugraben.

Im Torbereich wurden außerdem zwei Gräber aus der Spätbronzezeit entdeckt. Dies ist ein bedeutender Fund, weil die Friedhöfe Troias mit Ausnahme eines kleinen Gräberfelds bisher noch nicht bekannt sind. Es ist noch nicht klar, ob die Gräber älter oder jünger als der Graben sind. Von den Skeletten wurden daher Proben zur Datierung mit der Radiokarbonmethode entnommen.

Über und neben dem am Ende von Troia VI zugeschütteten Graben wurden bronzezeitliche Schichten und ein Mauerstück gefunden. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass die damals schon etwa dreißig Hektar große Stadt in der Folgezeit (Troia VII, 1300-1180 v. Chr.) noch über dieses Gebiet hinaus wuchs. Überraschend war, dass auch ein fast vollständiges Keramikgefäß und andere Funde aus Troia VIIb (1180-950 v. Chr.) geborgen werden konnten. Funde aus dieser Spätzeit waren so weit entfernt von der Burg bisher nicht bekannt.

Quelle : Pressemitteilung Uni Tübingen

Zusætzliche Bilder

Kappadokien – Die Geheimnisse

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Kappadokien … Interessant … auch für Kinder … immer eine Reise Wert !

Ballons

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Interessante Fotos aus dem Archäologischen Museum Istanbul… Ist immer einen Besuch wert.

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